Ein Klick und der Slot ist gebucht

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Ein Klick und der Slot ist gebucht

Die Swissterminal-Gruppe gehört beim Thema Digitalisierung zu den Vorreitern in der Transport- und Logistikbranche. Als erstes europäisches Hinterlandterminal führte der Schweizer Marktführer bereits im November 2016 die Slotbuchung für Anlieferung und Abholung an seinen Terminals in Basel, Birsfelden, Frenkendorf und Niederglatt ein.

Durch die Slotbuchung operieren alle Akteure mit einer verbesserten Planbarkeit, was zu einer gesteigerten Effizienz führt. Nachdem das System seit gut einem Jahr im Einsatz ist, hat sich das Unternehmen zu einer Überarbeitung der Slotbuchung entschlossen und Anfang Februar ein Software-Update vorgenommen.

Diese Überarbeitung brachte einige Veränderungen mit sich, die zu einer weiteren Verbesserung der Betriebsabläufe führen. So hat das Unternehmen z.B. die Anzahl der Slots an den Terminals erhöht. In diesem Zuge entfallen die bisherigen Reserveslots. Zudem können neuerdings Slots des gebuchten Hauptzeitfensters mit Slots der Nebenzeitfenster verbunden werden, beispielsweise wenn gleichzeitig ein Container angeliefert und ein neuer abgeholt werden soll.

Um eine bessere Nutzung der vorhandenen Kapazitäten zu erreichen, fällt neu zudem eine Stornogebühr für gebuchte, aber nicht genutzte Slots an.  Bereits reservierte Slots können jedoch nach wie vor bis 15 Minuten nach Start eines Zeitfensters flexibel umgebucht oder storniert werden.

Die Slotbuchung dient nicht nur einer besseren Planbarkeit, sondern kann auch dazu beitragen, Containerbewegungen bei einem zeitweise erhöhten Verkehrsaufkommen effizienter zu managen. Aufgrund besonderer Wetterbedingungen, Streckensperrungen oder anderer unvorhergesehener Ereignisse kommt es von Zeit zu Zeit zu Peak-Situationen, die sowohl Trucker als auch Terminalbetreiber vor große Herausforderungen stellen. „In solchen Situationen ist es wichtig, einen offenen Dialog zwischen allen Beteiligten herzustellen, sodass wir die Situation schnellstmöglich bewältigen können“, betont Roman Mayer, CEO der Swissterminal-Gruppe. „Wir werden auch in Zukunft kontinuierlich daran arbeiten, das System weiterzuentwickeln, um das Transportmanagement für alle Beteiligten so effizient wie möglich zu gestalten.“

Für Swissterminal gibt es keinen Zweifel daran, dass die Gruppe auch in Zukunft in Sachen Digitalisierung zu den Vorreitern gehören wird. Aber am Ende des Tages ist es immer noch der menschliche Faktor, der maßgeblich zum Geschäftserfolg beiträgt. Und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.