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Bereit für die Zukunft

Wenn es um die Effizienz und Funktionalität internationaler Lieferketten geht, so bieten schnelle, flexible und transparente Dienstleistungen durch digitale Prozesse viel Potenzial zur Steigerung der Effizienz. Das Resultat sind schlanke Prozesse und niedrigere Kosten. Zwar haben viele Unternehmen die Chancen erkannt, die der technologische Umbruch insbesondere in internationalen Wertschöpfungsketten bietet – aber noch schöpfen nur wenige Transportbetriebe das Potenzial von Logistik 4.0 aus.

Die Swissterminal AG hat sich das Ziel gesetzt, ihren Kunden die besten Lösungen rund um den Ladungsumschlag anzubieten und treibt die Innovation und Weiterentwicklung seines Angebots kontinuierlich voran. Als das Unternehmen 2016 als erstes Hinterlandterminal in Europa die elektronische Slotbuchung für die Anlieferung an seinen Terminals einführte, stieß das Modell teilweise zwar noch auf Unverständnis. Heute ist das Konzept längst etabliert, und auch die großen Terminals im Hafen Hamburg setzen beispielsweise seit dem vergangenen Jahr auf diese Praxis.

Aber nicht nur Containeranlieferungen per Lkw lassen sich durch die Slotbuchung besser steuern. Auch an seinen Containerterminals in Basel und Birsfelden wird Swissterminal ein elektronisches Schiffsanmeldesystem für den Containerverkehr einführen. Mit dem RheinPorts Information System (RPIS) ist das Unternehmen nun in der Lage, auch auf der Rheinschiene effizientere Abfertigungsprozesse durch Digitalisierung anzubieten. Kunden profitieren von einem einheitlichen Buchungssystem für Binnenschiffe, einem Datenaustausch zum Standort der Container in Echtzeit und einer elektronischen Zollabwicklung.

„Die Digitalisierung wird die Logistikbranche stark verändern”, davon ist Roman Mayer, CEO der Swissterminal AG überzeugt. „Wir haben bereits einige digitale Geschäftsmodelle umgesetzt, und weitere werden folgen”. Dazu gehört zum Beispiel das Projekt „Fit4Future“, mit dem die Swissterminal AG ihre komplette Infrastruktur für die Informations- und Kommunikationstechnik auf den neusten Stand der Technik bringt. Durch digitalisierte und effiziente Prozesse unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards wird das Unternehmen seinen Kunden somit einen weiter verbesserten Service bieten.

Die neue Infrastruktur wird mit einer maximierten Leistungsfähigkeit punkten und bietet erweiterte Möglichkeiten der barrierefreien Zusammenarbeit, sowohl intern als auch extern. Durch die direkte Vernetzung von Kunden und Logistikdienstleistern lassen sich die Abwicklung und die Transportkapazitäten optimieren, so dass die Frachtkosten sinken.

„Terminalbetreiber- und Frachtführer werden auch in Zukunft weiterhin ein entscheidender Teil der Wertschöpfungskette sein“, erläutert Roman Mayer den Hintergrund des Projekts. „Um die Auslastung und Kosten zu optimieren und Kunden den bestmöglichen Service zu bieten, ist es allerdings von immenser Bedeutung, dass wir neueste Technologien anwenden. Dadurch können wir unseren Kunden zu einer erhöhten Wettbewerbsfähigkeit und gesteigerten Effizienz verhelfen, so dass wir alle profitieren.“

Das Vorhaben „Fit4Future“ soll im Jahresverlauf 2019 abgeschlossen sein.